| Wird der Intelligent Microimage Scanner (IMS) die KODAK IMAGELINK Digital Workstation 2000 (IDW) ersetzen? Der IMS ist das Nachfolgegerät der IDW und des IMT. Der IMS bietet Ihnen dieselben Funktionen wie seine Vorgänger, diese werden jedoch durch viele neue Funktionen ergänzt. (Einige dieser Funktionen wurden bei dem rein digitalen IMS jedoch nicht mehr implementiert.) |
| Habe ich die Möglichkeit, meinen Printer 3, Printer 5 oder Printer 7 mit dem IMS weiter zu verwenden? Nein. Das von Printer 3, 5 oder 7 erwartete Bildformat ist speziell an das IDW-Ausgabeformat angepasst und unterscheidet sich von dem des IMS. Die Printer 3, 5 und 7 erwarten Bilder im Ausgabeformat der IDW. Andere Formate werden nicht unterstützt. Die Drucker geben nur Bitonalbilder aus (daher könnten auch keine Graustufenbilder im JPEG-Format verarbeitet werden). Die aktuellen Drucker sind nicht für die Zusammenarbeit mit dem IMS konzipiert. Außerdem basiert ihre Konnektivität auf NetBios, eine veraltete Technologie, die heute kaum mehr unterstützt wird. Derzeit wird überprüft, ob ein Softwaremodul entwickelt werden sollte, das dem Benutzer die Möglichkeit bietet, das vom IMS verwendete bitonale TIFF-G4-Format in das IDW-Format zu konvertieren. (Eine Entscheidung steht noch aus.) |
| Welchen Druckertyp kann ich zusammen mit dem IMS verwenden? Sie können das Produkt eines beliebigen Druckerherstellers wählen, das Ihren speziellen Anforderungen genügt. Die folgenden Mindestanforderungen müssen jedoch erfüllt sein: Windows-Kompatibilität, Mindestauflösung von 600 dpi und 4 MB Arbeitsspeicher. Anschließend können Sie weitere Komponenten auswählen, z. B. die Größe des Papierzufuhrfachs, ob mehrere Papierzufuhrfächer verwendet werden sollen, die pro Minute auszugebenden Seiten, die Sortierfächer und das Netzwerk. Welche Druckeroptionen verfügbar sind, hängt von der von Ihnen gewählten Druckertreiber-Software ab. Sie Steuerung erfolgt über das unter Windows verfügbare Dialogfeld für die Druckereinrichtung. |
| Kann ich den IMS in meinem Netzwerk betreiben? Ja, über die IMS+ Node Software. |
| Ist der IMS mit den Carreker-Antinori-Systemen kompatibel? Ja. Carreker-Antinori stellt zwei Versionen eines Geräts mit Druck- und Faxfunktionen bereit, die mit dem IMS kompatibel sind. Informationen zur Verfügbarkeit und zu Kosten erhalten Sie dort. Kodak arbeitet eng mit Carreker-Antinori und anderen Anbietern zusammen, die ihre Softwareprodukte zuvor so angepasst hatten, dass sie mit der IDW kompatibel waren. |
| Gilt dies auch für andere Systeme wie K2, Sterling, Pegasystems usw.? Ja, alle aktuellen Versionen dieser Systeme sind mit dem IMS und der IMS+ Node Software kompatibel. |
| Warum benötigt ein IMS-PC 256 MB Arbeitsspeicher? Der IMS führt alle Bildverarbeitungsschritte über die Software aus. Um einen maximalen Durchsatz zu erreichen, muss sichergestellt sein, dass ausreichend Speicherplatz für das gescannte Original-Bild bei 256 Graustufen und für die Verarbeitungsschritte bis zur gewünschten Ausgabe vorhanden ist. Zudem sollte sichergestellt werden, dass auch bei Änderungen der Windows-Betriebssystemversionen keine Probleme auftreten. |
| Warum benötigt der IMS-PC einen Prozessor mit MMX-Technologie? Die besonderen Algorithmen der MMX-Technologie (oder einer gleichartigen Technologie) für die Bildverarbeitung sorgen für eine erhebliche Verbesserung der Verarbeitungsgeschwindigkeit. Ein Celeron-Prozessor stellt weniger Cache-Speicher für die Bildverarbeitung bereit und erzielt daher nicht dieselbe Geschwindigkeit. Auf andere Faktoren hat dies jedoch keine Auswirkung. |
| Kann auch ein PC mit einem AMD- oder Cyrix-Prozessor mit dem IMS verwendet werden? Wir haben PCs mit diesen Prozessoren getestet und dabei keine Unterschiede hinsichtlich der Kompatibilität oder Produktivität feststellen können. |
| Habe ich die Möglichkeit, zwei IMS-Geräte über einen PC zu betreiben? Nein. Die aktuelle Architektur unterstützt diese Art der Implementierung nicht. |
| Was muss ich bei der Verwendung von Faxprogrammen beachten? Das Faxprogramm muss mit einer Schnittstelle für den Druckertreiber ausgestattet sein. Außerdem muss es mit dem verwendeten PC kompatibel sein. |
| Unterstützt das IMS CAR-Modul alle CAR-Befehle? |
| Kann der IMS mit IMAGELINK Application Services (IAS) für CICS verwendet werden? Ja. Das IMS-CAR-Modul ermöglicht die Verwendung des IMS mit IAS für CICS. Sie benötigen jedoch zusätzlich eine CAR 278-Schnittstelle, damit das 327X-Signal in ASCII umgewandelt und vom CAR-Modul korrekt interpretiert werden kann. Wenn Sie eine IDW oder einen IMT aktualisieren möchten, der mit einem IAS für CICS verbunden ist, gibt es bereits eine CAR 278-Schnittstelle, die den Wechsel auf IMS unterstützt. |
| Unterstützt der IMS das Lesen von KODAK Bildverwaltungscode (IMC)? Ja, wenn diese Option zuvor in der Funktion zum Anwendungs-Setup aktiviert wurde. |
| Unterstützt der IMS das Lesen von Agfa Bildverwaltungscode (IMC)? Nein, der IMS unterstützt den Agfa Bildverwaltungscode nicht. |
| Wozu benötige einen Bildschirm mit mindestens 19-Zoll? Ein großer Bildschirm ermöglicht mehr Effizienz beim Arbeiten. Wenn Sie die Möglichkeit haben, sollten Sie sogar einen 21-Zoll-Monitor einsetzen. Je größer das Bild, umso schneller können Sie erkennen, was auf dem Bild zu sehen ist, und entscheiden, ob es sich um das richtige Bild handelt. Eine bessere Lesbarkeit fördert eine effizientere Verwendung des Systems. |
| Warum kann ich zwischen zwei Optionen für das Film-Scannen wählen? Damit Sie die bestmögliche Bildqualität bei der Ausgabe erzielen können, haben Sie die Wahlmöglichkeit zwischen zwei Scan-Dichten. Empfehlung: Verwenden Sie "Enhanced" (Erweitert) für Filme mit einem Verkleinerungsfaktor von mehr als 40:1. Verwenden Sie "Normal" bei einem Verkleinerungsfaktor unter 40:1. Sie können "Enhanced" (Erweitert) für Bilder mit beliebigem Verkleinerungsfaktor verwenden, wenn die Bildgröße für den Benutzer nicht zu groß ist. |
| Welchen Vorteil bieten Graustufenbilder? Einige Bilder auf dem Film, deren Zeichen nicht gut zu erkennen sind, die stark verkleinert sind oder bei denen Farbtinte verwendet wurde, sind besser lesbar, wenn sie als Graustufenbilder ausgegeben werden. Wenn ein Bild in Graustufen dargestellt wird, sind möglicherweise mehr Details sichtbar und das Bild ist besser lesbar. Dies gilt vor allem für Scheckbilder, die mit dem Vergrößerungsfaktor 50:1 erstellt wurden, und juristische Dokumente mit Stempeln oder handschriftlichen Bereichen. |
| Welche Nachteile haben Graustufenbilder? Graustufenbilder müssen mit JPEG-Komprimierung gespeichert werden. Sie erhalten dadurch Dateien, die größer sind als TIFF-Dateien mit Gruppe 4-Komprimierung. |
| Handelt es sich beim Ausgabeformat der Dateien um einseitiges oder mehrseitiges TIFF? Beim Ausgabeformat des IMS handelt es sich um einseitiges TIFF. |
| Ist der IMS Internet-fähig? Der IMS ist über eine Schnittstelle mit einem PC verbunden. Wenn dieser PC Zugang zum Internet hat, können Sie Webbilder exportieren. Sie können den IMS jedoch nicht direkt über einen Remote-PC steuern. Der IMS muss mit dem PC gesteuert werden, mit dem er verbunden ist. |
| Gibt es wie bei der IDW die Möglichkeit, bestimmte Tastenkombinationen festzulegen? Ja, es können benutzerdefinierte Tastenkombinationen erstellt werden. |
| Welcher Unterschied besteht zwischen "Zuschneiden" und "Randentfernung"? Wenn Sie ein Bild scannen und dieses am Bildschirm angezeigt wird, wird um das Bild herum häufig ein zusätzlicher Bereich angezeigt. Dieser ist Teil der Bilddatei und vergörßert die Datei zusätzlich (Zeilenbreite und -länge). In der Regel wird dieser Bereich am Bildschirm schwarz dargestellt. Wenn Sie ein Bild zuschneiden, wird der Bereich außerhalb der Zuschneidemarkierung nicht in der Datei berücksichtigt. Die Größe der Datei reduziert sich somit erheblich. Wenn Sie die Funktion "Rand entfernen" verwenden, wird dieser Bereich außerhalb des Bilds weiß dargestellt. Die Zeilenbreite oder -länge wird hierbei zwar nicht reduziert, dafür wird aber die Dateigröße leicht reduziert. |
| Worin besteht der Unterschied zwischen dem angebotenen allgemeinen und dem erweiterten Software-Schulungsprogramm? Bei der allgemeinen Software-Schulung lernen Sie, wie Sie die Benutzeroberflächen-Software starten und erhalten zudem Informationen zur Menüleiste, zum Bedienfeld, zur Werkzeugleiste und zum Bildanzeigebereich. Die weiterführende Software-Schulung behandelt alle Themen der allgemeinen Software-Schulung und bietet darüber hinaus Einblick in die Verwendung der Register "Allgemein", "Bildmarken", "Film", "Bildverarbeitung" und des Modus-Migrations-Service. |
| Muss der Vertriebspartner die Schulung zusammen mit jedem verkauften IMS anbieten? Die Schulung sollte bei einem Erstverkauf des IMS im Verkaufspaket enthalten sein, wenn der Vertriebspartner selbst keine Schulungsmöglichkeit anbietet. |
| Ist wie bei der IDW und beim IMT-350 ein Modus-Setup verfügbar? In der IMS-Software wurde der Begriff "Modus" durch "Anwendung" ersetzt. Der Begriff "Anwendung" bezeichnet jedoch im Wesentlichen dasselbe wie der Begriff "Modus". Die Anwendung definiert alle Attribute und Parameter, die für ein effizientes Abrufen von Bildern aus der mit der Anwendung verbundenen Filmbibliothek erforderlich sind. Es stehen einige neue Attribute zur Verfügung, die beim Modus-Setup-Verfahren nicht verfügbar waren. Nach der Installation des CAR-Moduls können Modus A, Modus B und Modus D der CAR-Software jeweils mit einer separaten Anwendung verknüpft werden. |
| Warum wurde der Begriff "Modus" durch den Begriff "Anwendung" ersetzt? Der Grund ist ein verbesserter Bedienkomfort. Laut Aussage von Kunden führte die Verwendung der Modusnummer häufig zu Verwechslungen. Der Name der Anwendung ist aussagekräftiger als Modus 1, Modus 2 usw. Die Verwendung von Anwendungsnamen erleichtert Ihnen den Einsatz von IMS, da es nicht mehr so häufig zu Verwechslungen wie bei der Modus-Auswahl kommen kann. Außerdem können Sie problemlos von einem Filmtyp zum anderen migrieren, ohne alle Spezialeinstellungen für die Filmbibliothek kennen zu müssen. |
| Wie wird eine Anwendung eingerichtet? Die Einrichtung der Anwendung sollte in einer Schulung erlernt werden. Dazu gibt es verschiedene Möglichkeiten: (1) dieser Service kann von autorisierten Vertriebspartner angeboten werden, (2) KODAK Service kann diese Schulung als Teil der erweiterten Software-Schulung anbieten oder (3) Sie können sich mit Hilfe von CD und Handbuch selbst schulen. |
| Wie viele IMS-Anwendungen können über einen PC betrieben werden? So viele wie die Größe des Arbeitsspeichers zulässt. Die Anwendung kann über die IMS-Software gespeichert werden und ist bei Verwendung von IMS jederzeit verfügbar. |
| Warum erfolgt der Film-Transport bei Typ-M-Magazinen (3M) langsamer als bei ANSI-C-Magazinen? Der Film kann bei Typ-M-Magazinen häufig nicht genauso schnell eingezogen oder aufgespult werden wie bei ANSI-C-Magazinen. Die langsamere Filmbewegung soll sicherstellen, dass der Film bei Such- oder Rückspuloperationen nicht beschädigt wird. |
| Welche Optionen zum Einfügen von Kommentaren/Anmerkungen bietet die IMS-Software? Als Anmerkungsoptionen stehen unter anderem zur Verfügung: Löschen, Überarbeiten, Markieren und Text. Weitere Informationen hierzu finden Sie im Benutzerhandbuch. |
| Wie weiß der Scanner, wo er mit dem Scanvorgang zu starten hat und wo er ihn beenden muss? Sie können den zu scannenden Bereich in Relation zur Position der Blip-Markierungen auf dem Film definieren. Dies erfolgt durch einen speziellen Scanvorgang des Bilds, bei dem Sie das Scan-Fenster erfassen und in der Anwendung speichern. Der Scanner verwendet dieses Fenster dann bei allen folgenden Scans, die durchgeführt werden, wenn diese Anwendung aktiv ist. Für unterschiedliche Anwendungen können unterschiedliche Scan-Fenster definiert werden. |
| Was versteht man unter Duplex-Verarbeitung? Diese Funktion ist speziell für Anwendungen konzipiert, die die Suche nach Scheckbildern ermöglichen. Daher sollte sie nicht für größere Dokumente verwendet werden. Die IMS-Software scannt den Film, extrahiert zwei benutzerdefinierte Bereiche (Vorder- und Rückseite des Schecks) und zeigt diese Bereiche anschließend auf dem Bildschirm an. Dabei befindet sich die Vorderseite oben und die Rückseite wird direkt darunter dargestellt. Auf diese Weise können Sie auf ähnliche Funktionen und Leistungsmerkmale wie bei der Modus-2-Druckfunktion der IDW zugreifen. Die Vorderseite des Schecks kann zudem mit anderen Einstellungen als die Rückseite verarbeitet werden, so dass eine optimale Bildqualität erreicht wird. (Beide Seiten müssen jedoch im selben Format, bitonal oder Graustufen, ausgegeben werden.) |
| Welche Komponenten sind im Schulungsangebot von Kodak enthalten? Das Angebot umfasst ein zweistufiges Schulungsmodell und zwei zusätzliche Services: Allgemeine Software-Schulung: Der Schulungsleiter richtet mit Ihnen eine Anwendung basierend auf Ihrer Filmbibliothek ein und schult zwei Mitarbeiter hinsichtlich der IMS-Funktionalität (nicht enthalten sind Anwendungs-Setup und CAR-Setup). Weiterführende Software-Schulung: Umfasst die Komponenten der allgemeinen Software-Schulung und zusätzlich die Verwendung der Funktionen "Anwendungs-Setup", "CAR-Setup" und die Verwendung der Bildverarbeitungsfunktionen. Modus-Migration: Umstellung der von IDW oder IMT verwendeten Modus-Funktion für die Verwendung mit der IMS-Software. (Bei mehreren Umwandlungen werden zusätzliche Gebühren fällig.) Netzwerk-Services: Ein Ihren Anforderungen angepasster Werkvertrag, der Sie bei der Installation von Netzwerken unterstützt. |